Projektpartner:

Verband Beratender Ingenieure

Unterstützt von:

Bundesarchitektenkammer - Netzwerk Architekturexport

Gefördert durch:

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Dienst­leis­tungs­ex­po­rte von In­ge­nieur­bü­ros – In­no­va­ti­ve Fi­nan­zie­rungs­mo­del­le und Ver­net­zung

Ein For­schungs­pro­jekt des Ins­ti­tuts für Fi­nanz­dienst­leis­tun­gen e.V. in Ko­ope­ra­tion mit dem Ver­band Be­ra­ten­der In­ge­nieu­re VBI – ge­för­dert durch das Bun­des­minis­te­rium für Bil­dung und For­schung.

EXPORTFÄHIGKEIT VERBESSERN

Die­ses For­schungs­pro­jekt zielt da­rauf ab, in Deutsch­land die Ex­port­fä­hig­keit von Be­ra­tungs- und Pla­nungs­leis­tun­gen mit­tel­­stän­­di­scher Bau­in­­ge­­nieurbü­ros zu ver­bes­sern. Aus­gangs­si­tu­a­tion da­bei ist, dass Inge­nieurbü­­ros aus Deut­schland sel­te­ner ex­por­tie­ren als an­de­re Bran­chen, ob­wohl sie in­ter­na­tio­nal ein ho­hes fach­li­ches An­se­hen ge­nie­ßen. Zu­dem ist der Dienst­leis­tungs­ex­port in Deutsch­land ge­ne­rell un­ter­ent­wi­ckelt. Trotz ei­nes An­teils an der Brutto­wert­schöp­fung von ü­ber 70 Pro­zent sind nur et­wa 15 Pro­zent der Ex­por­te Dienst­leis­tun­gen.

Die Un­ter­su­chung be­zieht in wei­ten Tei­len Ar­chi­tek­tur­bü­ros mit ein, weil im Aus­land ei­ne Dif­fe­ren­zie­rung zwi­schen Ar­chi­tek­ten und In­ge­ni­euren, wie sie in Deutsch­land üb­lich ist, nicht be­steht und die Pro­ble­me beim Ex­port ähn­lich sind. Projektbericht »

DEFIZITE BEI DER KOSTENKALKULATION

Bei einer em­pi­ri­schen Ana­lyse von Ex­port­hem­mniss­en wur­de u.a. ein De­fi­zit bei der Ko­sten­kal­ku­la­tion fest­ge­stellt: Bau­­in­ge­ni­eur­bü­ros kal­ku­lieren die Ko­sten für ihre Akqui­si­tions­ak­tivi­tä­ten im Aus­land häu­fig nicht, obwohl eine solche Berechnung vie­le Vorteile bringt. Vorteile durch Kalkulation der Akquisitionsaktivitäten »

THEORETISCHES MO­DELL

Stra­te­gisch ge­plan­te Ex­port­ak­ti­vi­tä­ten von Bau­­in­­ge­­ni­­eur­­bü­­ros in ei­nem neu­en Markt kön­nen grund­sätz­lich in drei Pha­sen un­ter­teilt und zu ei­nem Vor­ha­ben zu­sam­men­ge­fasst wer­den. Im Ra­h­men des For­­schungs­­pro­­jekts wur­­de da­rauf auf­bau­end ein 3-Pha­sen­mo­­dell der stra­te­gi­schen Ex­port­pla­nung ent­wi­ckelt, das zeit­­lich dif­­fe­ren­­zier­t den Li­­qui­­di­­täts- und Ri­­si­­ko­­ab­­si­­che­­rungs­­be­­dar­f in­ner­halb ei­nes sol­chen Ak­qui­si­ti­ons­vor­ha­bens sche­­ma­­tisch dar­­stellt. 3-Pha­sen­mo­dell »

RECHENTOOL FÜR DIE KOSTENKALKULATION

Aus­ge­hend von die­sem theo­re­ti­schen An­satz wur­de ein im In­ter­net ver­füg­ba­res Re­chen­tool ent­wickelt, mit dem spe­ziell Bau­in­ge­nieur- und Ar­chi­tek­tur­bü­ros die Kos­ten für ih­re Akqui­si­tions­ak­ti­vi­tä­ten im Aus­land be­rech­nen kön­nen. Das Tool stellt für den Zeit­raum der Akqui­si­tions­be­mü­hun­gen ei­nen Li­qui­di­täts­ver­laufs­plan auf. An­hand ei­ner in­te­grier­ten Ka­pi­tal­be­darfs­a­na­ly­se kann au­ßer­dem der Fi­nan­zie­rungs­be­darf er­mit­telt wer­den. IFF-KAL­KU­LA­TI­ONS­TOOL »

INNOVATIVE FI­NAN­ZIE­RUNGS­MO­DEL­LE

Die Kal­­ku­­la­­ti­on des Li­­qui­­di­­täts­­be­­darfs in der Ak­qui­­si­­ti­­ons­­pha­se ist ei­­ne wich­t­i­ge Grund­­la­ge für die Ent­­wick­­lung in­no­­va­­ti­­ver Fi­­nan­­zi­e­rungs­­pro­­duk­­te, die die Ex­­port­­ak­­ti­­vi­­tä­­ten von mit­­tel­­stän­­di­­schen Bau­­in­­ge­­nieur­bü­­ros un­­ter­­stüt­­zen kön­­nen. Die Kal­­ku­­la­­tion der Ak­qui­­si­­tions­­kos­­ten stellt da­rüber hi­naus grund­­sätz­­lich auch die Ba­­sis für eine mo­­ne­­tä­re Ex­­port­­för­­de­­rung für mit­­tel­­stän­­di­­sche Dienst­­leis­­tungs­­un­­ter­­neh­­men dar – et­­wa durch staat­­li­­che Ins­­ti­­tu­­ti­o­­nen.

INTERNETPLATTFORM FÜR INFORMATION UND VERNETZUNG

Mit dem Aufbau einer Internetplattform wurden mehrere Ziele verfolgt. Sie diente während des Forschungsprojekts zur Durchführung der Umfrage, als Kontaktmedium für interessierte Kreise sowie zur Erprobung des Kalkulationstools und des Praxisforums.

Nach Abschluss des Projekts sind über die Internetplattform neben dem Online-Kalkulationstool und den speziellen Exportinformationen, die als Exporthilfen gedacht sind, auch die theoretischen Forschungsergebnisse öffentlich verfügbar. Außerdem stellt sie die Basis für eine Erweiterung um zusätzliche Maßnahmen zur Exportförderung von Ingenieurdienstleistungen dar. Exporthilfen »

Um die Ver­net­zung ex­port­o­rien­tier­ter Bau­in­ge­nieur- und Ar­chi­tek­tur­bü­ros zum Zwe­ck der ge­gen­sei­ti­gen Un­ter­stüt­zung zu för­dern, wur­de ein Kon­zept für ein Pra­xis­fo­rum im In­ter­net ent­wi­ckelt. Ziel war es, ei­ne zeitgemäße Platt­form zu schaf­fen, über die In­for­ma­ti­o­nen, Kon­tak­te, Ko­ope­ra­tions­wün­sche und Er­fah­run­gen leicht aus­ge­tauscht wer­den kön­nen. Kon­zept ei­nes Pra­xis­fo­rums »

UMFRAGE ZUR EX­PORT­TÄ­TIG­KEIT

Zu Be­ginn des For­schungs­pro­je­kts wur­de ei­ne Um­fra­ge zur Ex­port­tä­tig­keit von Bau­in­­ge­­nieur- und Ar­chi­tek­tur­bü­ros in Deutsch­land durch­ge­führt. Die Um­fra­ge zeich­net ein Bild der Ex­port­hemm­nis­se, die deut­schen In­ge­ni­eur- und Ar­chi­tek­tur­bü­ros den Ex­port ih­rer Pla­nungs- und Be­ra­tungs­leis­tun­gen er­schwert. Umfrage zur Exporttätigkeit »

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