Projektpartner:

Verband Beratender Ingenieure

Unterstützt von:

Bundesarchitektenkammer - Netzwerk Architekturexport

Gefördert durch:

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Umfrage zum Export von Ingenieur- und Architekturdienstleistungen

Zu Be­ginn des For­­schungs­­pro­­jek­ts wur­de ei­­ne Um­­fra­­ge zur Ex­­port­­tä­­tig­­keit von In­­ge­­ni­eur- und Ar­­chi­­tek­­tur­­bü­­ros in Deutsch­­land durch­ge­führt. Die Er­geb­nis­se wur­den detailliert aus­ge­wer­tet und ver­mit­teln ein Bild von den Um­stän­den, die In­ge­nieur- und Ar­chi­tek­tur­bü­ros aus Deut­schland den Ex­port ih­rer Pla­nungs- und Be­ra­tungs­leis­tun­gen er­schwe­ren und zeigen die Erwartungen an ei­ne Ex­port­för­de­rung.

BEFRAGUNGSKONZEPT

Zu Be­ginn des For­­schungs­­pro­­jek­ts – von November 2006 bis Januar 2007 – wurden Architektur- und Bauingenieurbüros über ihre Erfahrungen im Exportgeschäft befragt. Die Umfrage rich­te­te sich an Bü­ros aus Deutsch­land, die im Aus­land tä­tig sind oder die In­ter­es­se ha­ben, zu­künf­tig im Aus­land tä­tig zu wer­den. Ehe­ma­li­ges Um­fra­ge­for­mu­lar »

Für die Befragung konnten insgesamt 225 Teilnehmer gewonnen werden. Die Datenbasis zeichnet sich neben der erfreulich hohen Zahl an Teilnehmern durch eine gleichmäßige Verteilung zwischen Bauingenieur- und Architekturbüros aus. Die Teilnehmer sind nahezu gleichermaßen im Export aktive und nicht aktive Büros und hinsichtlich ihrer Betriebsgröße gleichmäßig verteilt.

Die Konzeption, Ausgestaltung und Durchführung der Befragung fand in Kooperation mit dem Ver­band Be­ra­ten­der In­ge­ni­eure (VBI) und mit der Un­ter­stüt­zung vom Netz­werk Ar­chi­tek­tur­ex­port der Bun­des­ar­chi­tek­ten­kam­mer (NAX) statt.

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AUSWERTUNG DER UMFRAGE

Die Umfrageergebnisse wurden im Anschluss an die Befragung ausführlich ausgewertet und analysiert. Die Ergebnisse gliedern sich in sechs verschiedene Kategorien, deren Kurzfassung im Folgenden dargestellt ist. Die ausführliche Aus­wer­tung der Befragung steht zum Down­load zur Ver­fü­gung. Ausführliche Umfrageauswertung »

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ERGEBNIS I: Länderpräferenzen

Die EU ist mit deutlichem Abstand der bevorzugte Wirtschaftsraum für den Export, danach folgen europäische Staaten außerhalb der EU, arabischen Staaten und Russland. Die EU ist bei Teilnehmern mit Exportgeschäft deutlich weniger beliebt als bei jenen ohne Auslandserfahrung. Ausführliche Umfrageauswertung »

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ERGEBNIS II: Schwierigkeiten

Die Schwierigkeiten bei Geschäften im EU-Ausland sind geringer als beim Export in die übrige Welt. Architekten und Ingenieure ohne Erfahrungen im Exportgeschäft erwarten hinsichtlich eines Auslandsengagements grundsätzlich mehr Schwierigkeiten als ihre Kollegen mit Exporterfahrungen. Ausführliche Umfrageauswertung »

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ERGEBNIS III: Informationen/Kontakte

Die am meisten genutzten Informationsquellen für das Auslandsgeschäft sind eigene Netzwerke und Kontakte. Die häufigste Form der Kontaktaufnahme mit Geschäftspartnern im Ausland sind direkte Kontakte durch deutsche Generalplaner. Verbände sind als Informationsquelle gut, spielen aber für Kontakte zu ausländischen Geschäftspartnern nur eine untergeordnete Rolle. NAX nutzen 39 Prozent als Informationsquelle, iXPOS nur 8 Prozent. Ausführliche Umfrageauswertung »

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ERGEBNIS IV: Finanzierung

Über 40 Prozent der Befragten kalkulieren keine konkreten Kosten ihrer Leistungen in der Akquisitionsphase. Die Finanzierung der Vorleistungen in dieser Phase erfolgt häufig über den relativ teuren Kontokorrentkredit. Das Mitbringen von Fremdfinanzierungen wird häufig erwartet und kann somit einen Wettbewerbsvorteil darstellen. Ausführliche Umfrageauswertung »

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ERGEBNIS V: Absicherung gegen Zahlungsausfall

Im Rahmen eines Auslandsgeschäfts ist eine aktive Absicherung gegen Zahlungsausfälle die Ausnahme. Mehr als 90 Prozent der Befragten Architektur- und Ingenieurbüros halten die staatlichen Exportgarantien (Hermesdeckungen) für ihr Exportgeschäft für ungeeignet oder können diese nicht beurteilen. Ausführliche Umfrageauswertung »

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ERGEBNIS VI: Erwartungen an eine Exportförderung

Die häufigste Erwartung an eine Exportförderung ist die Vermittlung von Kontakten, gefolgt von Hilfen bei der Vertragsgestaltung, Hinweise auf Ausschreibungen und zu Instrumenten für die Exportabsicherung. Hilfen bei der Finanzkalkulation und der Projektfinanzierung sind insbesondere für potenzielle Exporteure wichtig. Ausführliche Umfrageauswertung »

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